TGA

TGA sind Gabriel Gmür (1981) und Samuel Tobler (1984).

Beide stammen aus Luzern, studierten an der ETH Zürich, an welcher Gmür 2008 bei Professor Adrian Meyer und Tobler 2010 bei Professor Peter Märkli diplomierte.

Seit 2009 arbeitet Gabriel Gmür für Gmür & Geschwentner Architekten in Zürich vornehmlich an Wettbewerben. Ab 2012 gemeinsam mit Samuel Tobler. Zusammen waren sie erfolgreich als Projektleiter bei Gmür & Geschwentner Architekten an unterschiedlichen Wettbewerben tätig.

Mitte 2014 gründen sie gemeinsam toblergmür Architekten GmbH.

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Wettbewerb Industriestrasse, Luzern
3. Preis
ausgewählt in der Disziplin Gebäudetypologie

LUDOVILLE | gemeinschaftlich Leben und Bauen

Alle 5 Genossenschaften bauen und definieren gemeinsam den öffentlichen Raum, welcher wiederum weit über die Parzelle hinausstrahlt. Genauso bauen und planen die 5 Genossenschaften gemeinsam ein Haus, welches jedoch jeder Partei maximale Selbsbestimmung vom UG bis zum Dach gewährt. Möglich macht dies eine gemeinsame Erschliessungswelt, welche gleichzeitig sämtliche gemeinschaftlich genutzte Infrastruktur wie Wasch- und Trocknungsräume, Velo- und Autoparkierung, Gemeinschafts- raum und Dachterrasse darstellt. Durch das Zusammenlegen der einzelnen Nutzungen der Genossenschaften werden diese Gemeinschaftsräume nicht nur viel günstiger, sondern durch die Grösse und Proportionen auch architektonisch viel reicher. Es entstehen somit keine Räume und Nischen, sondern Hallen und Plätze. Die Betonskulptur stellt, analog einer Stadt, die Infrastruktur wie Strassen, Plätze und Wege zur Verfügung, an welche die einzelnen Wohnkörper der Genossenschaften andock- en. Der Austausch unter sämtlichen Bewohnern wird gefördert, Individualflächen eingespart und Kollektivflächen maximiert. Dem Ausbaustandart der einzelnen Genossenschaftskörpern sind gleichzeitig keine Grenzen gesetzt. Auch der Ausdruck der Häuser und deren Ausstrahlung kann von jeder Genossenschaft selber bestimmt werden. Räume und Flächen, welche jede Genos- senschaft für sich bauen würde, werden nun gemeinsam geplant und finanziert, was die Kosten für die einzelnen Parteien massgeblich reduziert. Einzelne Genossenschaften werden die gemeinsam geplanten Aussenräume als ausreichend empfinden, während andere Parteien ihren Bewohnern zusätzlich individuelle Balkone anbieten möchten.

 

Visualisierungen: © nightnurse images, Zürich